Wollte entspannen als ich mich erinnerte…ich bin Mutter

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Ich hatte ein sehr schönes Wochenende. Zuallererst weil ich viel Zeit mit der Familie verbracht habe. Wir waren zusammen im Pool, wir haben draußen im Garten gespielt (mein Mann war das Monster und hat den kleinen Mann und mich gejagt), wir haben mit Autos gespielt, Autos und noch mehr Autos, sind mit dem Hund spazieren gegangen und haben viele andere Sachen zusammen gemacht. Aber es gibt noch einen weiteren Grund warum das Wochenende schön war – ich hatte Zeit für mich. Nicht viel, zusammengerechnet fünf Stunden von denen ich drei geschlafen habe aber dennoch, es war sooo schön.

Mutter zu sein, Ehefrau, Blogger, Autor, Motivational Speaker und Teilzeit-Hausfrau ist manchmal anstrengend. Ich habe Glück, dass mein Mann viel hilft. Er ist derjenige der kocht, derjenige der die meisten Einkäufe erledigt, der sich um die Dinge kümmert die am/um/im Haus kaputt gehen, wie die Klimaanlage dieses Wochenende, und dennoch, es gibt nicht viele Momente in denen ich mich ganz einfach nur hinsetzen, einen Kaffee trinken und sonst nichts tun kann, noch nicht mal Wäsche falten. Deswegen hat Zeit für mich alleine über die Jahre einen hohen Stellenwert bekommen.

Ich brauche diese Zeit. Ich bin nicht der Typ dafür 24 Stunden, sieben Tage die Woche nur Mutter zu sein. Es mag sich schroff anhören aber ich bin ehrlich. Ich liebe unseren kleinen Mann mehr als alles andere auf der Welt aber ich liebe es auch, Zeit allein zu verbringen. Natürlich, zuallererst bin ich Mutter. Das ist Priorität Nummer Eins. Letzten Samstag habe ich 4,5 Stunden im Bett unseres Sohnes geschlafen, weil er einen schlimmen Traum hatte und nicht allein sein wollte. Jeden Tag stehe ich um 6 Uhr auf, JEDEN Tag, auch am Wochenende. Ich bin eine Meisterin im Geduldüben geworden und habe mir gerade fünf weitere Thriller bestellt, die mich den Verstand behalten lassen. Doch auch wenn Mutter zu sein das Beste ist, was mir je passiert ist, bin ich trotz allem auch noch ich selbst. Ich bin auch noch Inka. So wie Robert Tew es einst sagte “Manchmal muss man sich von allen Menschen zurückziehen und Zeit allein verbringen, um sich selbst wieder zu erleben, schätzen und lieben zu können.“ Und das ist ganz genau das, was ich letztes Wochenende gemacht habe.

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